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26. Biberacher Musiknacht am 27. März 2020 findet nicht statt!!

Schweren Herzens sagen wir, der Biberacher Musiknacht e.V. und die Rock Initiative Biberach e. V., nach Rücksprache mit dem Biberacher Ordnungsamt die 26. Biberacher Musiknacht am 27. März 2020 ab. Der Grund dafür sind die aktualisierten Vorgaben zum Umgang mit Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus.

So hat der Verwaltungsstab der Stadt Biberach zentral für alle städtischen Veranstaltungen entschieden (siehe unten). Und anderen Veranstaltern, also auch dem Biberacher Musiknacht e. V. ausdrücklich empfohlen, dies so zu übernehmen.

Der Biberacher Musiknacht e. V. unterstützt das Bemühen, die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern, und folgt daher der Empfehlung der Stadt Biberach, und sagt die 26. Biberacher Musiknacht ab.

Bereits im Vorverkauf erworbene Eintrittsbändel können bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle bis zum 27. März 2020 zurückgegeben werden.

Wir möchten uns bei Ihnen für die bisherige grandiose Unterstützung bedanken, und hoffen, dass wir auch in 2021 wieder auf Sie bauen können!

Nun freuen wir uns schon umso mehr auf die 26. (die 2.) Biberacher Musiknacht am Freitag, den 19. März 2021!


 Hier ein Auszug aus der Mitteilung des Verwaltungsstabs der Stadt Biberach:

„Umgang mit Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus

- Aktualisiert Vorgehensweise, Stand 9. März 2020, 17.30 Uhr

[…]

Der Verwaltungsstab hat die Situation aufgrund der aktuellen Erkenntnisse heute (Anm.: 09. März 2020) neu bewertet.

Vorläufig gilt bis einschließlich Sonntag, 29. März, folgende Regelung für städtische Veranstaltungen:

- Veranstaltungen mit mehr als 200 zu erwartenden Teilnehmern werden abgesagt.

- Veranstaltungen mit einem zu erwartenden, relativ klar abgrenzbaren Teilnehmerkreis bis 200 Teilnehmern können nach positivem Fazit der Risikoeinschätzung anhand der Handlungsempfehlungen des RKI für Großveranstaltungen die sich hier finden, stattfinden.

Die Risikoeinschätzung muss schriftlich dokumentiert werden. Wir bereiten hierfür einen Vordruck vor, der zeitnah nachgereicht wird.

[…] Nichtstädtischen Veranstaltern wird empfohlen, entsprechend der städtischen Regelung vorzugehen. Je nach Entwicklung wird die Regelung angepasst bzw. die Geltungsdauer verlängert.“


In der Risikobewertung zu COVID-19 des Robert Koch Instituts vom 09.03. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html) heißt es:

„Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen weiterhin das Ziel, die Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Sie sollten durch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen wie die Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich sowie eine Reduzierung der Reisetätigkeit ergänzt werden.“

Musiker/Band sucht...

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Reviews...

Bon Scott Memorial Konzert

am 29.02.2020 im Abdera Biberach
präsentiert von Nätwörk Süd e. V.

AC/DC Fans trotzen der Pandemie

Rund 150 Rockfans kamen ins Abdera um dem 40. Todestag des legendären AC/DC Frontmanns Bon Scott zu gedenken.

Die über die Grenzen Biberachs hinaus bekannte AC/DC Tribute Band „PowerAge“ rockte das Publikum mit ausgesuchten Songs, die durch den Gesang von Bon Scott, nahezu original wiedergegeben von Otto Hehl, geprägt wurden.

Andy „Angus“ Köhler schmetterte die Gitarrenriffs durchs Abdera als gäbe es kein Morgen mehr und begeisterte die Zuschauer mit seinen ausgedehnten Soli.

Bassist Michael Wagner, Schlagzeuger Volker Schreiber und Rhythmusgitarrist Hank Heine sorgten für den nötigen Wumms und die richtige Choratmosphäre im Hintergrund und standen dem Originalcast spielerisch in nichts nach.

Natürlich durften Hits wie „Hells Bells“ oder „Highway to Hell“ an diesem Abend nicht fehlen, Refrainsicher mitgesungen vom Publikum.

Rund 3 Stunden gaben die 5 Musiker von „PowerAge“ alles und sorgten so für zufriedene AC/DC Fans, die endlich gegen die zahlreichen schlechten und panikmachenden Nachrichten der letzen Wochen geimpft wurden. Mit Rock’n Roll!!!


Cold Turkey

am 04.01.2020 im Abdera Biberach

„Cold Turkey“ startet im ausverkauften Abdera das Biberacher Rock-Jahr 

Über 250 Rockfans fanden am 4. Januar den Weg ins Biberacher Abdera, um mit den Lokalmatadoren „Cold Turkey“ wieder einmal das Rock-Jahr zu beginnen.

Dass es hierbei keine lange Vorlaufphase braucht war schon nach den ersten Stücken der Band klar. Spätestens bei „Shadow on the wall“ bebten besagte Wände der Kulturhalle vom Mitsingen des Publikums.

Was ist eine Runde mit ZZ-Top Songs ohne lange Rauschebärte? Dass dies gar nicht geht, darüber waren sich Band und Besucher einig, und so fanden sich schnell zwei freiwillige Fans, die, ausstaffiert mit Rauschebärten, Sonnenbrillen und Luftgitarren gekonnt die Bühnenshow bereicherten und so für den ersten Höhepunkt des Abends sorgten, dessen erster Teil mit dem Woodstock-Set von The Who, einem Medley aus Titeln der Rockoper „Tommy“ (Gitarrist Aja Gratz stilecht mit Fransenweste) endete. Davor aber noch pures Gänsehautfeeling als Otto Hehl auf seine unnachahmliche Art den Rod Steward Klassiker „I am Sailing“ interpretiert, und dabei von fast 300 Kehlen unterstützt wird.

 Nach der Pause ließen Cold Turkey die Zeit der Glitter- und Glamour Bands wieder aufleben. Titel von The Sweet, T.Rex, Alice Cooper, Slade sorgten sicherlich bei vielen Fans für Jugenderinnerungen. Verdient ins Rampenlicht spielte sich Bassist Rolf „Blocker“ Stephan dann mit einem grollenden Solo-Duett gemeinsam mit Drummer Martin Gratz bis dass die Lautsprecher bebten.

War in der Presseankündigung der Veranstaltung von einem Jungbrunnen die Rede, so scheint sich dieser bei den nächsten Titeln zumindest beim Schlagzeuger eingestellt zu haben. Nachwuchsmusiker Paul Gratz legte sich bei Green Day dermaßen ins Zeug, dass er diesmal um eine Zugabe nicht herumkam.

Für viele Fans erreicht ein Konzert mit Cold Turkey den Höhepunkt, wenn Martin Gratz das Instrument wechselt, und mit seiner Querflöte den Atem der Lokomotive, den „Locomotive Breath“ durch die Verstärkeranlage des Abdera zischen lässt. Danach, detaillegetreu mit 12 und 6 saitiger Doppelhalsgitarre intoniert, die Rock-Hymne „Stairway to Heaven“.

Bei den Abschiedsworten wies Aja Gratz darauf hin, dass eine solche Veranstaltung ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer nicht zu stemmen wäre, und bedankte sich für das mittlerweile dreißigjährige kulturelle Engagement der Rockinitiative. 

Das Publikum verlangte jedoch lauthals „more, more, more“, und so durfte dann natürlich ein „AC/DC“ Kracher nicht fehlen. Mit dem ZZ-Top Titel „Thank you“ fand ein langer, aber abwechslungsreicher und unterhaltsamer Rock-Abend sein Ende.


RIBolaus-Ball

am 07.12.2019 im Abdera Biberach

Volles Haus beim RIBolaus-Ball 2019

Es war ein unglaublicher Konzertmarathon den die zahlreichen Zuschauer in der Kulturhalle Abdera am 07. Dezember erlebt haben. Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer verlief alles nach Plan und es kam auch nicht zu großen Verzögerungen im Ablauf. Was nicht gerade selbstverständlich ist, spielten doch an diesem Abend 8 Bands. 

Bereits zu Beginn kamen zahlreiche Zuschauer, was der Happy Hour an der Abendkasse geschuldet ist, denn als Dankeschön an die Fans verlangte die RIB nur den halben Eintrittspreis zwischen 19 und 20 Uhr. Im Laufe des Abends kamen noch einige Zuschauer aller Altersklassen hinzu, sodass die Fans dicht gedrängt in der Halle das Geschehen verfolgten. 

Jede der Gruppen hatte ein festes Zeitfenster für ihren Auftritt. Da mussten die 30 Minuten natürlich genutzt werden um beim Zuhörer Eindruck zu schinden. Der ausgewogene Mix aus Coverversionen und Eigenkompositionen der Bands sorgte beim Publikum für Tanzstimmung. 

Bereits die Rebel Guns zogen die Zuschauer in ihren Bann. Mit ihren eigenen Southern Rock Songs konnten die fünf Musiker überzeugen und das Publikum zum spontanen Mitgröhlen der Refrains animieren.

Danach trat die Newcomer Band Nameless mit etwas härteren Coverversionen, von u.a. Sum41, auf. Allesamt junge Musiker, jedoch virtuos an ihren Instrumenten und mit einer Sängerin, die trotz ihres jungen Alters mit ihrer tollen Stimme beindruckte. 

Wem die Musikmischung bis dahin noch zu soft war, der konnte sich über den Auftritt von Edge of Blame freuen. Die Hardrocker lieferten wieder einmal ein tolles Konzert. Alle, die die Band noch nicht kennen, oder die gerne mehr von ihnen hören möchten, können auf der Homepage von Edge of Blame ihren neuesten Longplayer bestellen.
Copyshop sind in und um Biberach längst kein Geheimtip mehr. Die Band hatte schon zahlreiche erfolgreiche Auftritte. Auch dieses Mal sorgten sie mit ihrer Mischung aus Ohrwürmern und Partymusik für eine volle Tanzfläche.

Bei den Vintage-Rockern von Kindalike brannte die Hütte. Mit Hymnen wie "Paranoid" von Black Sabbath oder "Heroes" von David Bowie versetzten sie das Publikum in Verzückung.

Ein absolutes Highlight des Abends war der Auftritt von Tom Slam. Die Zwei-Mann-Combo agierte und harmonierte absolut professionell auf der Bühne, was das Publikum mit Begeisterung aufnahm.

Cold Turkey nutzten ihre Spielzeit um das Publikum für ihren nächsten abendfüllenden Auftritt am 04. Januar im Abdera zu begeistern. Tickets für das Event gibt es bereits bei reservix im Vorverkauf.

Auch Roxygene begeisterten und sorgten zu später Stunde nochmal für eine volle Tanzfläche. Die beeindruckende Stimme der Frontfrau mobilisierte auch bei einigen Musikern von Cold Turkey und Copyshop letzte Reserven und so kam es zum Abschluss des Abends doch noch zu einer kleinen Session mit Hits wie "No Woman no cry" von Bob Marley. Da war es auch nicht verwunderlich, dass die letzten Gäste erst weit nach Konzertende nach Hause gingen.

Alles in allem war der RIBolaus-Ball der gelungene Abschluss für ein ereignisreiches Jubiläumsjahr 2019 der Rock-Initiative-Biberach. 30 Jahre schon sorgt der Verein für abwechslungsreiche Konzerte in Biberach. Unser Dank geht an alle ehrenamtlichen Helfer, die 2019 wieder tatkräftig bei unseren Konzerten mitgewirkt haben. 


Die RIB wünscht allen Fans ein schönes Weihnachtsfest und einen rockigen Rutsch in das Jahr 2020!

ROCKtober Festival

MIT ROXYGENE, EDGE OF BLAME & KINDALIKE
am 12.10.2019

RIB Rondellkonzert

MIT TOM SLAM-E,K&L-COPYSHOP-CRAZY ALLSTAR BAND-COLD TURKEY
am 04.08.2019

Die RIB kann es noch-Rondellkonzert begeistert die Massen

von Oliver Schwarz

Die Rock Initiative Biberach lud zu ihrem dreißigsten Rondellkonzert und alle kamen um dem Jubiläum beizuwohnen. Bei angenehmen 20 Grad waren die Gäste gespannt ob und wie die RIB das Rondell rocken würde und keiner wurde enttäuscht.

Schon die ersten Akustikklänge verrieten wohin die Reise an diesem Abend gehen würde. Volker Riedel, Mastermind des Rockduos „Tom Slam“, beeindruckte mit seiner markanten Stimme. Der Opener „Zappa Brown“ kam noch recht ungehobelt daher, aber spätestens beim melodischen „Milky Way“ war dann das Eis gebrochen.Die Zuschauer lauschten und genossen seine akustischen Eigenkompositionen. Emotional wurde es schon zu Beginn, als er den Song „Goodbye“ seinem kürzlich verstorbenen Freund und langjährigen musikalischen Wegbegleiter Frank Ellinger widmete. Als Zugabe gab Volker Riedel einen Song seiner ersten Band „Myrmidion Creed“ zum Besten, den er, laut eigener Aussage, zuletzt vor 20 Jahren gesungen hatte.

Gitarrenlastig ging es dann auch gleich weiter. Erwin Schmitt, Wolfgang Koch und Lorenz Lessmeister, besser bekannt als E,K und L, packten ihre Songauswahl aus den 60er und 70er Jahren aus und wussten das Publikum von Anfang an mitzunehmen. Kein Wunder, denn bei Gassenhauern der Creadence Clearwater Revival, den Mamas & Papas oder John Denver, konnten die Gäste mitklatschen und mitsingen, was sie auch taten. Beim letzten Stück des Trios „Fürstenfeld“, bei dem Erwin Schmitt gekonnt die Mundharmonika einsetzte, kam Bewegung ins Rondell.

Man kann sagen, dass die RIB mit fünf Bands für den Rondellabend ein kleines Festival auf die Beine gestellt hatte. So war für fast jeden Musikgeschmack etwas dabei.

„Copyshop“ spielte in kleiner Besetzung. Dietmar Heinzelmann am Bass, Michi Krüger an der Gitarre und Mark Willrett am Gesang bekamen aber Unterstützung von zwei Musikern des Pink Floyd Projektes „Crazy Diamonds“. Tobias Brand war für den verhinderten Schlagzeuger Stephan Kofler eingesprungen und Heidi Nagel ersetzte die Sängerin Isabel Bindeus. Heidi Nagel zeigte ihre Gesangsqualität bei zwei Melissa Etheridge Songs, „Bring me some Water und Like the way I do“, und selbst im Unplugged Format rockte sie mit ihrer beeindruckenden Stimme. Mark Willrett schmetterte das eigens für diesen Abend, ebenfalls unplugged, einstudierte „White Wedding“ von Billy Idol in das mittlerweile brechend volle Rondell hinaus.

Danach zeigte die Crazy Allstar Band, bestehend aus u. a. Andreas Gratz und Karsten Wiesner, ihre Unplugged Interpretationen von verschiedenen Rockklassikern. Schon beim ersten Song „Jumpin Jack Flash“ war es eine Freude zuzuhören. Musiknacht e. V. Vorstand Karsten Wiesner zeigte seine gesanglichen Qualitäten und nahm die Leute mit nach „San Francisco“. Ein Rock n’ Roll Medley durfte natürlich nicht fehlen. 
Santanas „Black Magic Woman“ entfalltete seine Magie, was nicht zuletzt am Ziehharmonikaspieler Valentin Stephan lag, der bei „Born to be wild“ dafür sorgte, dass diese Unplugged Version unvergleichlich klang.
Martin Gratz tauschte sein Schlagzeug gegen die Querflöte und bekam für sein Spiel bei „Nights in white Satin“ spontanen Applaus.

Wo Aja und Martin Gratz schonmal auf der Bühne standen, gesellten sich Otto Hehl und Rolf Stephan am Bass dazu. So kam es, dass die Band „Cold Turkey“ noch ein paar Klassiker zum Besten gaben. Die Band selbst besteht seit 31 Jahren, also länger als die RIB, und Otto Hehl betonte zu Beginn des Sets, dass er kein Freund von Akustikgitarren sei, aber für diesen Abend mal eine Ausnahme mache. Der erste Song „Ballroom Blitz“ rockte allerdings trotz akustischer Gitarre. Zum Gedenken an das legendäre Woodstock Festival vor fünfzig Jahren spielten die Turkeys das komplette Set von „The Who“, wie diese es bei Woodstock getan hatten. Das Publikum tanzte zu „Pinball Wizzard oder See me Feel me“ aus der Rockoper „Tommy“.

Da es zum Ende des Rondellabends noch etwas Zeit gab, ließen es sich die Musiker nicht nehmen, eine kleine Sesion mit allen Beteiligten zu machen. Wunderkerzen und Feuerzeuge brannten, Handydisplays wurden in die Höhe gestreckt und bei „Hey Jude“ sang das ganze Rondell ein „Happy Birthday“ für die RIB. Besser konnte dieser Abend nicht enden.

Second Hand

mit Mule Jenny am 09.03.2019

© Copyright 2019 Oliver Schwarz

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